Gemo das Gefühlsmonsterchen und seine Freunde

Gemo das Gefühlsmonsterchen

 

Gemo, das Gefühlsmonsterchen, hat vier ganz besondere Freunde. Die glückliche Freude, die schluchzende Traurigkeit,die tobende Wut und die zitternde Angst. Doch eines Tages gab es einen großen Streit zwischen den Freunden, denn die glückliche Freude behauptete:„Ich bin für Gemo der beste und wichtigste Freund!“

Jedes Gefühl ist wichtig, das ist die Botschaft von diesem Buch. Mit abstrakten Figuren und dem passenden Text, bleibt genug Raum und Fantasie, um über seine eigenen Gefühle nachdenken zu können.

Die tobende Wut

Auf den letzten Seiten haben die Kinder auch noch die Möglichkeit eigene Geschichten aufzuschreiben oder zu malen.

Wenn ihr Lust auf das Buch bekommen habt, könnt ihr es gerne bei mir, zu 19.99€, bestellen.

Weiterhin biete ich auch ein Projekt zu diesem Thema in pädagogischen Einrichtungen an. Bei Interesse einfach bei mir melden.

Die zitternde Angst

 

 

Was, ihr Kind kann keinen Purzelbaum?

Das ist doch nicht möglich?!?

Vor einigen Tagen traf ich mich mit einer Bekannten, die mir eine Geschichte aus ihrer Vergangenheit mit ihrem Sohn, er ist mittlerweile 17 Jahre, erzählte.

Als er 5 Jahre alt war, wurde sie zu einem Gespräch in den Kindergarten eingeladen und dort erfuhr sie, dass etwas ganz und gar nicht mit ihrem Sohn stimmte. Sie sollte deshalb sofort einen Arzt und dann die entsprechende Förderung aufsuchen.

„Ihr Sohn kann immer noch keinen Purzelbaum! Kinder in diesem Alter müssten dies schon können! Ach und malen, naja, dazu hat er nicht so viel Lust!!!“

Besorgt vereinbarte meine Bekannte natürlich so schnell wie möglich einen Termin bei einem Arzt.

Als sie dann dort waren, holte er sich einige Informationen von der Mutter ein. Er fragte sie: „ Können Sie eigentlich Klavier spielen?“

 „Nein!“ antwortete sie darauf. Der Arzt bohrte weiter: „ Wie sieht es mit Klarinette, Geige oder Gitarre aus?“ Schon etwas ungeduldig erklärte sie: „ Ich bin total unmusikalisch. Ich kann überhaupt kein Instrument spielen!“

Der Arzt ließ aber nicht locker: „ Wie ist es dann mit Chinesisch?“ Meine Bekannte sagte, dass sie ja nicht wegen ihr hier  wären, sondern wegen ihrem Sohn.

Der Arzt schaute sie an: „ Sie können all diese Dinge nicht, aber ihr Sohn soll einen Purzelbaum können und Spaß am Malen haben?“

Nur so nebenbei: Der Junge der damals keinen Purzelbaum konnte, ist heute in der Wasserwacht, beim THW, beim Roten Kreuz, spielt Basketball, besucht eine weiterführende Schule  –  obwohl er damals keinen Purzelbaum konnte.

Hören wir bitte damit auf alle Kinder – Menschen über einen Kamm zu scheren. Wir erwarten doch auch nicht von einem Fisch, dass er wie ein Affe auf einen Baum klettern kann.

Liebe Grüße

Claudia von Stromberg

Vor einigen Tagen traf ich mich mit einer Bekannten, die mir eine Geschichte aus ihrer Vergangenheit mit ihrem Sohn, er ist mittlerweile 17 Jahre, erzählte.

Als er 5 Jahre alt war, wurde sie zu einem Gespräch in den Kindergarten eingeladen und dort erfuhr sie, dass etwas ganz und gar nicht mit ihrem Sohn stimmte. Sie sollte deshalb sofort einen Arzt und dann die entsprechende Förderung aufsuchen.

„Ihr Sohn kann immer noch keinen Purzelbaum! Kinder in diesem Alter müssten dies schon können! Ach und malen, naja, dazu hat er nicht so viel Lust!!!“

Besorgt vereinbarte meine Bekannte natürlich so schnell wie möglich einen Termin bei einem Arzt.

Als sie dann dort waren, holte er sich einige Informationen von der Mutter ein. Er fragte sie: „ Können Sie eigentlich Klavier spielen?“

 „Nein!“ antwortete sie darauf. Der Arzt bohrte weiter: „ Wie sieht es mit Klarinette, Geige oder Gitarre aus?“ Schon etwas ungeduldig erklärte sie: „ Ich bin total unmusikalisch. Ich kann überhaupt kein Instrument spielen!“

Der Arzt ließ aber nicht locker: „ Wie ist es dann mit Chinesisch?“ Meine Bekannte sagte, dass sie ja nicht wegen ihr hier  wären, sondern wegen ihrem Sohn.

Der Arzt schaute sie an: „ Sie können all diese Dinge nicht, aber ihr Sohn soll einen Purzelbaum können und Spaß am Malen haben?“

Nur so nebenbei: Der Junge der damals keinen Purzelbaum konnte, ist heute in der Wasserwacht, beim THW, beim Roten Kreuz, spielt Basketball, besucht eine weiterführende Schule  –  obwohl er damals keinen Purzelbaum konnte.

Hören wir bitte damit auf alle Kinder – Menschen über einen Kamm zu scheren. Wir erwarten doch auch nicht von einem Fisch, dass er wie ein Affe auf einen Baum klettern kann.

Liebe Grüße

Claudia von Stromberg

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